Fünfte Rede
BODHI DER KÖNIGSOHN
Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene im Lande der Bhagger, bei der Stadt Suṃsumāragiram, im Forste des Bhesakaḷā-Waldes.
{431} Damals nun hatte Bodhi der Königsohn eben erst ein Landhaus, Lotusrose genannt, sich erbauen lassen, und niemand noch hatte darin gewohnt, kein Asket und kein Priester noch irgendein menschliches Wesen.
Da nun wandte sich Bodhi der Königsohn also an Sañjikāputto den jungen Brāhmanen:
»Komm’, bester Sañjikāputto, und geh’ zum Erhabenen hin und bring’ dem Erhabenen zu Füßen meinen Gruß dar und wünsche Gesundheit und Frische, Munterkeit, Stärke und Wohlsein: ›Bodhi‹, sage, ›o Herr, der Königsohn, bringt dem Erhabenen zu Füßen Gruß dar und wünscht Gesundheit und Frische, Munterkeit, Stärke und Wohlsein;‹ und füge hinzu: ›möge, o Herr‹, lässt er sagen, ›der Erhabene Bodhi dem Königsohne die Bitte gewähren, morgen mit den Mönchen bei ihm zu speisen!‹«
»Jawohl, Herr!« entgegnete da gehorsam Sañjikāputto der junge Brāhmane Bodhi dem Königsohne. Und er begab sich dorthin wo der Erhabene weilte, tauschte höflichen Gruß und freundliche, denkwürdige Worte mit dem Erhabenen und setzte sich seitwärts nieder. Seitwärts sitzend sprach nun Sañjikāputto der junge Brāhmane zum Erhabenen also:
»Bodhi, o Gotamo, der Königsohn, bringt Herrn Gotamo zu Füßen Gruß dar und wünscht Gesundheit und Frische, Munterkeit, Stärke und Wohlsein; und er lässt sagen: ›Möge, o Herr‹, sprach er, ›der Erhabene Bodhi dem Königsohne die Bitte gewähren, morgen mit den Mönchen bei ihm zu speisen!‹«
Schweigend gewährte der Erhabene die Bitte.
Als nun Sañjikāputto der junge Brāhmane der Zustimmung des Erhabenen gewiss war, stand er auf, begab sich zu Bodhi dem Königsohne zurück und sprach also zu ihm: