So blick’, Allauge du, vom Thurm der Wahrheit

in dieses Schmerzenreich, du Schmerzenlöser!

Sieh’ hin, o Weiser, auf das Sein:

Entstehn-Vergehn ist seine Pein.

›Wohlan, o Helde, siegreicher Kampfesherr,

Geh’ hin zur Welt, entsühnt, o Meisterführer du!

Die Lehre mögest, Herr, verkünden:

Es werden sich Verständige finden.‹

»Auf das Anliegen Brahmās nun, Königsohn, und aus Erbarmen zu den Wesen blickte ich mit dem erwachten Auge in die Welt. Und ich sah, Königsohn, mit dem erwachten Auge in die Welt blickend, Wesen edlerer Art und gemeinerer Art, scharfsinnige und stumpfsinnige, gut begabte und schlecht begabte, leicht begreifende und schwer begreifende und manche, die das Anpreisen einer anderen Welt für arg erachten. Gleichwie etwa, Königsohn, {454} in einem Lotusweiher einzelne blaue oder rothe oder weiße Lotusrosen im Wasser entstehn, im Wasser sich entwickeln, unter dem Wasserspiegel bleiben, aus der Wassertiefe Nahrung aufsaugen; einzelne blaue oder rothe oder weiße Lotusrose im Wasser entstehn, im Wasser sich entwickeln, bis zum Wasserspiegel dringen; einzelne blaue oder rothe oder weiße Lotusrosen im Wasser entstehn, im Wasser sich entwickeln, über das Wasser emporsteigen und dastehn unbenetzt von Wasser[175]: ebenso nun auch, Königsohn, sah ich, mit dem erwachten Auge in die Welt blickend, Wesen edlerer Art und gemeinerer Art, scharfsinnige und stumpfsinnige, gut begabte und schlecht begabte, leicht begreifende und schwer begreifende und manche, die das Anpreisen einer anderen Welt für arg erachten.

»Und ich erwiderte nun, Königsohn, Brahmā Sahampati mit dem Spruche: