»Gewiss, Mallikā, hab’ ich die Fürstin Vāsabhā lieb.«

»Was meinst du wohl, großer König: wenn der Fürstin Vāsabhā etwas verschlüge, etwas geschähe, würdest du da Wehe und Jammer, Leiden, Gram und Verzweiflung empfinden?«

»Wenn, Mallikā, der Fürstin Vāsabhā etwas verschlüge, etwas geschähe, könnt’ es auch um mein Leben geschehn sein: wie sollt’ ich da etwa nicht Wehe und Jammer, Leiden, Gram und Verzweiflung empfinden!«

»Daran aber, großer König, hat Er gedacht, der Erhabene, der Kenner, der Seher, der Heilige, vollkommen Erwachte, als er gesagt hat: ›Was einem lieb ist giebt Wehe und Jammer, Leiden, Gram und Verzweiflung, was von Liebem kommt.‹ — Was meinst du wohl, großer König: hast du den Feldherrn Viḍūḍabho lieb?«

»Freilich, Mallikā, hab’ ich den Feldherrn Viḍūḍabho lieb.«

{483} »Was meinst du wohl, großer König: wenn dem Feldherrn Viḍūḍabho etwas verschlüge, etwas geschähe, würdest du da Wehe und Jammer, {484}Leiden, Gram und Verzweiflung empfinden?«

»Wenn, Mallikā, dem Feldherrn Viḍūḍabho etwas verschlüge, etwas geschähe, könnt’ es auch um mein Leben geschehn sein: wie sollt’ ich da etwa nicht Wehe und Jammer, Leiden, Gram und Verzweiflung empfinden!«

»Daran aber, großer König, hat Er gedacht, der Erhabene, der Kenner, der Seher, der Heilige, vollkommen Erwachte, als er gesagt hat: ›Was einem lieb ist giebt Wehe und Jammer, Leiden, Gram und Verzweiflung, was von Liebem kommt.‹ — Was meinst du wohl, großer König: hast du mich lieb?«

»Gewiss, Mallikā, hab’ ich dich lieb.«

»Was meinst du wohl, großer König: wenn mir etwas verschlüge, etwas geschähe, würdest du da Wehe und Jammer, Leiden, Gram und Verzweiflung empfinden?«