Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Sāvatthī, im Siegerwalde, im Garten Anāthapiṇḍikos.

Da nun begab sich der ehrwürdige Ānando, zeitig gerüstet, mit Mantel und Schaale versehn, auf den Almosengang nach der Stadt. Als er, von Haus zu Haus tretend, Almosenspeise erhalten, kehrte er zurück, nahm das Mahl ein und machte sich dann auf den Weg nach dem Osthain, zu Mutter Migāros Terrasse, tagüber da zu bleiben.

Um diese Zeit aber zog, früh am Nachmittage, König Pasenadi von Kosalo auf seinem Elephanten Weißer Lotusfürst aus Sāvatthī hinaus. Da sah denn der König den ehrwürdigen Ānando von weitem dahinschreiten, {485} und als er ihn gesehn wandte er sich an seinen Marschall Sirivaḍḍho:

»Ist das nicht, bester Sirivaḍḍho, der ehrwürdige Ānando?«

»Ja, großer König, das ist der ehrwürdige Ānando.«

Da befahl denn der König einem seiner Leute:

»Geh’ hin, lieber Mann, zum ehrwürdigen Ānando und bring’ ihm zu Füßen meinen Gruß dar: ›Der König‹, sage, ›o Herr, Pasenadi von Kosalo, bringt dem ehrwürdigen Ānando zu Füßen Gruß dar‹; und füge hinzu: ›wenn, o Herr‹, lässt er sagen, ›der ehrwürdige Ānando nicht dringend zu thun hat, möge doch, o Herr, der ehrwürdige Ānando auf eine Weile nähertreten, von Mitleid bewogen.‹«

»Wohl, o König!« entgegnete da gehorsam jener Mann dem Herrscher. Und er eilte zum ehrwürdigen Ānando hin, bot ehrerbietigen Gruß dar und stand zur Seite. Zur Seite stehend sprach er dann also zum ehrwürdigen Ānando:

»Der König, o Herr, Pasenadi von Kosalo, bringt dem ehrwürdigen Ānando zu Füßen Gruß dar; und er lässt sagen: wenn, o Herr, der ehrwürdige Ānando nicht dringend zu thun hat, möge doch, o Herr, der ehrwürdige Ānando auf eine Weile nähertreten, von Mitleid bewogen.«

Schweigend gewährte der ehrwürdige Ānando die Bitte.