»Diese Aciravatī, o Herr, liegt dem ehrwürdigen Ānando und uns vor Augen; und wir wissen, wann es oben im Gebirge gewaltig gewittert hat, dann fließt diese Aciravatī über beide Ufer aus: ebenso nun auch, o Herr, wird sich der ehrwürdige Ānando aus diesem Ueberwurfe ein Dreiwams fertigen, sein bisheriges Dreiwams aber den Ordensbrüdern zuwenden; {491} so wird diese unsere Ehrung gleichsam ein Ueberfließen sein. Möge, o Herr, der ehrwürdige Ānando den Ueberwurf annehmen!«

Da nahm der ehrwürdige Ānando den Ueberwurf an. Und nun wandte sich König Pasenadi von Kosalo also an den ehrwürdigen Ānando:

»Wohl denn, Herr Ānando, jetzt wollen wir aufbrechen: manche Pflicht wartet unser, manche Obliegenheit.«

»Wie es dir nun, großer König, belieben mag.«

Und König Pasenadi von Kosalo, erfreut und befriedigt durch des ehrwürdigen Ānando Rede, stand von seinem Sitze auf, bot ehrerbietigen Gruß dar, ging rechts herum und entfernte sich.

Da begab sich denn der ehrwürdige Ānando, bald nachdem König Pasenadi von Kosalo gegangen, zum Erhabenen hin, begrüßte den Erhabenen ehrerbietig und setzte sich seitwärts nieder. Seitwärts sitzend erzählte nun der ehrwürdige Ānando das ganze Gespräch mit König Pasenadi von Kosalo Wort für Wort dem Erhabenen; und er reichte den Ueberwurf dem Erhabenen dar. Und der Erhabene wandte sich an die Mönche:

»Gesegnet, ihr Mönche, ist König Pasenadi von Kosalo, hochgesegnet, ihr Mönche, ist König Pasenadi von Kosalo, dem der Anblick Ānandos gegönnt war und seine Gesellschaft.«

Also sprach der Erhabene. Zufrieden freuten sich jene Mönche über das Wort des Erhabenen.[187]


89.