»Was ist aber, o Herr, nicht unrechter Wandel in Worten, in Gedanken?«
»Ein Wandel in Worten, in Gedanken, großer König, der beschwerlos ist.«
»Was ist aber, o Herr, beschwerloser Wandel in Worten, in Gedanken?«
»Ein Wandel in Worten, in Gedanken, großer König, der Wohl züchtet.«
»Was ist aber, o Herr, ein Wandel in Worten, in Gedanken, der Wohl züchtet?«
»Ein Wandel in Worten, in Gedanken, großer König, der weder zu eigener Beschwer, noch zu anderer Beschwer, noch zu beider Beschwer führt, wo da die unheilsamen Dinge sich mindern und die heilsamen Dinge sich mehren: ein Wandel in Worten, in Gedanken, großer König, von solcher Art, der ist kein Aergerniss für Asketen und Priester, verständige Leute.«
»Und sagt mir noch, Herr Ānando: hat Er, der Erhabene, die Erlangung eben aller heilsamen Dinge {490} empfohlen?«
»Alle unheilsamen Dinge verleugnet hat, großer König, der Vollendete, die heilsamen Dinge erlangt.«
»Wunderbar, o Herr, außerordentlich ist es, wie da, o Herr, der ehrwürdige Ānando so wohl gesprochen hat: diese treffliche Rede, o Herr, des ehrwürdigen Ānando hat uns wirklich erfreut und befriedigt. So erfreut und befriedigt, o Herr, hat uns des ehrwürdigen Ānando treffliche Rede, dass wir, o Herr, wenn dem ehrwürdigen Ānando der beste Elephant genehm wäre, eben den besten Elephanten dem ehrwürdigen Ānando geben möchten; dass wir, o Herr, wenn dem ehrwürdigen Ānando das beste Ross genehm wäre, eben das beste Ross dem ehrwürdigen Ānando geben möchten; dass wir, o Herr, wenn dem ehrwürdigen Ānando das reichste Dorf genehm wäre, eben das reichste Dorf dem ehrwürdigen Ānando geben möchten. Aber, o Herr, wir wissen es ja: das ist dem ehrwürdigen Ānando nicht genehm. Da ist mir, o Herr, ein Ueberwurf von Māgadhās König Ajātasattu, dem Sohne der Videherin, in eine Truhe verpackt, zugesandt worden, sechzehn Ellen lang, acht Ellen breit: den möge, o Herr, der ehrwürdige Ānando annehmen, von Mitleid bewogen!«
»Genug, großer König, schon hab’ ich mein Dreiwams.«