Altrömisch ist unser Heroenwort von C. LUCILIUS geprägt, fragm. virtutis definitionem sequ.:
Vis est vita, vides; vis nos facere omnia facit.
[65] Ist ein Dogma der Jainās: cf. die 14. Rede; auch die 79ste. So heißt es z. B. im Aupapātikasūtram § 16 vom Jina-Meister: appaḍihayavaranāṇadaṃsaṇadhare savvaṇṇū savvadarisī — ganz wie oben.
[66] Von den drei Meistern der Nackten Büßer handelt das Ende der 76. Rede; vergl. auch die 36., im Anfang. Vacchagotto der Pilger scheint vorher Jünger des Nando Vaccho, des ersten jener drei Meister, gewesen zu sein. — Nackte Büßer (Ājīvikā, Acelakaā), Freie Brüder (Nigaṇṭhā, Jainās) und voran der buddhistische Orden (Saṉgho): das sind die großen gleichzeitigen Asketengilden, welche Asoko je namentlich nennt und mit ‚all den anderen und irgend sonstigen Genossenschaften‘ königlich beschirmt. Cf. Säulenedikt VII, 2, l. 4–5.
[67] Es ist mit den barmanischen und siamesischen Texten sabba-m-atthitānaṃ zu lesen.
[68] Vergl. die formal ähnliche Stelle in der Bṛhadāraṇyakopaniṣat II, 4, 13, 14: Atraiva mā bhagavān amūmuhat... Na vā are ’haṃ mohaṃ bravīmi, alaṃ vā ara idaṃ vijñānāya.
[69] Vergl. Chāndogyopaniṣat VII, 26: Tasya ha vā etasyaivaṃ paśyata evaṃ manvānasyaivaṃ vijānata... ātmata āvirbhāvatirobhāvau... sa ekadhā bhavati, tridhā bhavati, pañcadhā saptadhā navadhā caivādi.
[70] Cf. die analoge prāpti des Yogas, BÜHLERS Grundriss III. 4. p. 46. — Ob hier, wie ROBERT L’ORANGE vermuthet, etwa an den wohlbekannten somnambulen Sonnenkreis, e. g. Seherin von Prevorst 1, 231, zu denken sei, bleibe dahingestellt. Die Art und Weise, wie z. B. der Mönch im Kevaṭṭasuttantam, Dīghanikāyo vol. I. p. 215 u. 220, die Pfade zu den Göttern und zu Brahmā in seinem eigenen Inneren findet, scheint allerdings jene Vermuthung zu bestätigen.
Vergl. noch Nāradaparivrājakopaniṣat i. f. sūryo na tatra bhāti na śaśāṉko’pi, Harivaṃśam I. 50, 6: