[58] Vergl. Lieder der Mönche, Anm. zu v. 84; Akṣyupaniṣat v. 47; Māṇḍūkyakārikā III, 40: duḥkhakṣayaḥ prabodhaśca. — Die richtige Wiedergabe der obigen Stelle, die mit der entsprechenden der 29. und 30. Rede gleichlautet, verdanke ich meinem Freunde ROBERT L’ORANGE. Zu dem »Versunken in Geburt etc.« cf. den Topus vom Ewigen Ufer, e. g. in der 98. Rede v. 42. Dann i. a. Rāmottaratāpanīyopaniṣadi 2: garbhajanmajarāmaraṇasaṃsāramahadbhayam. Ganz ähnlich spricht JAKOB BÖHME von dem »gefährlichen Jammermeere«, Aurora Kap. 25, und SHAKESPEARE von der »sea of troubles«, Hamlet III. 1. 59; vergl. auch den φοινιον σαλον des Sophokles, Oed. r. 24.

[59] Der Laubwald schlechthin = palāsavanam, der palāso, butea frondosa, ist ein hoher, mächtiger Baum mit sehr großen, prachtvollen Blättern, mit vielen rothen, silbern schimmernden Blumendolden behangen.

[60] Vergl. den śraddhāvantaṃ satkulabhavaṃ śrotriyam und satkulabhavopanītam der Muktikopaniṣat und Nāradaparivrājakopaniṣat I i. f.

[61] In der 33. Rede der Längeren Sammlung als »Vier Stützpunkte« aufgezählt. Vergl. zu dieser subtilen Stelle die 2. Rede und auch Saṃyuttakanikāyo vol. V. p. 272–273: »Zur Willensüberwindung, chandapahānattham, wird beim Erhabenen das Asketenleben geführt; chanden’ eva chandam pajahati, eben durch den Willen wird der Wille überwunden: denn ist durch den Willen die Heiligkeit erreicht, so ist der Wille danach gestillt.«

Als vorbuddhistische Gleichnissparallele cf. die Verse Bṛhadāraṇyakopaniṣat III, 9 in fine.

[62] Lies na iti: maṃ etc.

[63] Eine vedāntische Hypostase des kāyasakkhī als jagatassākṣī prajñānaghanalakṣaṇaḥ findet sich in der Kaṭharudropaniṣat v. 8, und v. 23 als sākṣāddehī sukhī sarvatra.

[64] TRENCKNERS Konjektur uddisissāmi ist durch den siam. Text bestätigt. Lies mit dem siam. Texte āmisagaruko und na ca no evam assa, sowie avasissatu me sarīre, upasussatu; pariyogāya instr. von pariyogo. Cf. die 32. Rede in fine, Theragāthā v. 312. Auch Asokos I. Säulenedikt, in initio; Anm. 34.