[159] Siyā bis anuppavattesi ist kommentarielle Jātakam-Interpolation. — Makhadevo und seine Nachfolger sind Heroen aus jenen unermesslichen, cyklisch ab- und wieder aufsteigenden Aeonen, die zumal in den Sagen der 26. Rede der Längeren Sammlung bedeutsam und tiefsinnig zur Sprache gelangen. Der weit verbreitete ethnische Glaube, des Menschen Lebenskraft etc. sei einst unvergleichlich größer gewesen, wurde bei uns von SWIFT vorgetragen, der seinen Riesenphilosophen, recht im purāṇischen Stile, behaupten lässt, »that nature was degenerated in these latter declining ages of the world, and could now produce only small abortive births, in comparison of those in ancient times.«
[160] Andere Bearbeitungen dieser volksthümlichen, gewiss vor- und nachbuddhistischen Legende finden sich als richtige jātakāni, No. 9 und No. 541, vor; auch zu Barāhat auf einem Relief aus dem dritten vorchristlichen Jahrhundert als Maghādeviyajātakam dargestellt, im Indian Antiquary vol. X. p. 119 f. hübsch beschrieben. Cf. auch Śakuntalā, letzter Akt initio. — Verwandte Züge mit unserem Mātali, dem einstigen Mātariśvā, weist Savitā im Ṛgvedas auf, namentlich I, 35, 3. Cf. BÜHLERS Grundriss III. 1 A p. 32. Vergl. ib. p. 65 Indras-Śakras Stellung im letzten Buche des Ṛgvedas, 167, 1, mit dem genau entsprechenden Range unseres Sakko-Maghavā im Dhammapadam v. 30. — Die beiden Bahnen, von denen S. 423 die Rede ist, werden schon in einem alten Spruche, Jātakam 537 v. 43, sehr schön vergeistigt:
Weit sind die Wolken, weit die Erdenthale,
Weit überm Ozean das andre Ufer:
Doch weiter noch als diese, wahrlich, sagt man,
Dass gute Art und schlechte sei, o König!
[161] Vergl. Sprüche wie sarve vipraparā narāḥ, brāhmaṇo dvipadāṃ śreṣṭhaḥ, janmanā brāhmaṇo jñeyaḥ (cf. 98. Rede v. 3: jātiyā brāhmaṇo hoti); Lieder der Mönche p. 347 Anm. 2. Auch das recht bezeichnende Wort des Ūrvas im Harivaṃśam I, 45, 33:
Brahmayonau prasūtasya
brāhmaṇasyānuvartinaḥ