brahmacaryaṃ sucaritaṃ

Brahmāṇam api cālayet.

Mit brāhmaṇā va sukko vaṇṇo, kaṇho añño vaṇṇo vergl. brāhmaṇaḥ śvetavarṇaḥ... śūdraḥ kṛṣṇavarṇaḥ, in der Eingangsupanischad zur Vajrasūcī, WEBERS Ausgabe (Abhandlungen der königl. Ak. d. Wiss. Berlin von 1859) p. 212, l. 10, 11; in der Bombayer Hundertacht Upanischaden Ausgabe von 1895 p. 336a, l. 7, 8.

[162] Vergl. Lieder der Mönche v. 612. — Aehnlich der treffliche HANS SACHS, Fastnachtspiel ed. GOETZE 15, 88–90:

... ich hab... vernumen,

Von tugent sey der adel kumen.

[163] Ebenso bekennen auch die altsiṇhalesischen Könige auf ihren Inschriften, den Mönchen zum Heile diese vier Erfordernisse, catari paceni, darzubieten: so Gayabahugamini von Anurādhapura, auf ED. MÜLLERS Ancient Inscriptions in Ceylon No. 5, l. 6.

[164] Sehr schön, und ganz übereinstimmend, berichtet MEGASTHENES, Indica ed. SCHWANBECK p. 125: Μουνον σφισιν ανειται σοφιστην εκ παντος γενεος γενεσθαι, ὁτι ου μαλθακα τοισι σοφιστῃσιν εισι τα πρηγματα, αλλα παντων ταλαιπωροτατα.

[165] König Madhuro von Avanti war Gebieter über Mālavā, eines der blühendsten Reiche Mittelindiens, dessen Hauptstadt Ujjenī viele Jahrhunderte hindurch ein Hort des Buddhismus gewesen. Ebenda hat später Kālidāsas und noch mancher minorum gentium, bei Hofe willkommen, gelebt und gedichtet. Noch heute ragt hier im Lande, einen sanften Hügel krönend und rings bis zum fernen Horizont die schimmernden Auen und Wälder beherrschend, edelgewölbt wie die Peterskuppel, der sonnenhelle Sāñci-Dom auf, ein Denkmal großer Vergangenheit. Vergl. die epigraphischen Merktafeln, Lieder der Mönche S. 361. Anm. 1.