Den klassischen neun Dichterfürsten mit Kālidāsas als vornehmstem am Hofe der Könige von Mālavā steht die berühmte Neunzahl der griechischen Lyriker gegenüber, gleichwie den Sieben vedischen Sehern die Sieben griechischen Weisen u. s. w., ohne dass man hier an geschichtliche Begriffe zu denken brauchte, wie etwa bei der sonderbaren indo-iranischen, gnostisch-christlich-latomischen Dreiunddreißig, Anm. 255.
[166] Zu dieser festlichen Ausschmückung cf. die entsprechenden Edikte von Kosambī und Sāñci, i. f.: [o]dā[tā]ni [d]usāni naṃ dhāpayitu etc., und BÜHLERS Anmerkung hierzu, Indian Antiquary 1890, p. 126, Epigraphia Indica vol. II, p. 367. Weiß ist die festlich feierliche Farbe der Inder: daher auch, wie S. 5, 256, passim, die weiß gekleideten Hausleute, odātavasanā, cf. die Śvetāmbarās, auch Śuklāmbarās Man. IV, 35.
[167] Ist Lehrsatz der Jainās; cf. die 14. Rede, 1. Band S. 174. — Zum Folgenden die 36. Rede; später auch die 26ste. — Vergl. MATTH. XI. 29; GIORDANO BRUNO, De umbr. idear., Dedic. v. 2:
Et littera Pythagorae,
Bicorni acta discrimine,
Quaeis trucem ostendit vultum dextri tramitis:
Finem largitur optimum.
[168] εν ἡβῃ τουμον ευσθενει δεμας, genau so von EURIPIDES formuliert, Cycl., Anf.
[169] ākiñcaññāyatanam. Vergl. Yājñavalkyas’ These sa eṣa neti netyātmā, in der Bṛhadāraṇyakopaniṣat III, 9, 28, passim; und Tripurātāpinyupaniṣat 5, v. 4.