νοσημα γαρ
αισχιστον ειναι φημι συνθετους λογους.
[184] Lies, wie der siam. Text hat, piyappabhūtikā.
[185] Nālījaṉghas, ‚Rabe‘, ähnlich als nomen ioculare eines Vertrauten im 8. Kap. von Daśakumāracaritam II, p. 60.
[186] Der siamesische Text hat ācamehi. — Zu ācāmayati (stutyarthe) cf. e. g. Hiraṇyakeśigṛhye I, 16, 1: ācamyopatiṣṭhate, 24, 8: ācamyopahvayate.
[187] Ānando wird in der Skulptur, z. B. der von Sārnāth, nicht selten dargestellt, mit Vorliebe in sanfter, trauernder Haltung an der Bahre des entschlafenen Meisters. Das jugendlich schöne, in tiefem Schmerz etwas geneigte Haupt erinnert sogleich an jenen berühmten bartlosen Christuskopf DA VINCIS in der Brera zu Mailand. — Es wäre ein verdienstvolles Unternehmen, die besten älteren Skulpturen von rein indischem Typus und Stil, fast sämmtlich noch in Indien theils in situ, theils in Museen, zumal dem von Kalkutta, befindlich, auch dem westlichen Kunstfreunde in sorgfältiger Reproduktion allgemeiner zugänglich zu machen, da bisher auf diesem Gebiete kaum irgend etwas Ernstes geleistet wurde. So ist z. B. das Handbuch zur Berliner buddhistischen Kuriositätensammlung — vom Verfasser Prof. GRÜNWEDEL „Buddhistische Kunst in Indien“ betitelt — trotz aller fleißigen Arbeit, für die Erkenntniss der wahren, strengen, ursprünglichen indischen, bez. buddhistischen Kunst nahezu werthlos: denn es giebt, mit Ausnahme eines einzigen ächten Kunstwerkes (No. 75 der 2. Aufl., p. 144), eben nur Proben aus barbarisch entarteten und nur wenig nationalen Kulturepochen oder beschäftigt sich mit tibetisch-mongolischer Miniatur, die allerdings in recht guten Exemplaren vorhanden ist, aber selbstverständlich nicht für buddhistische Kunst in Indien ausgegeben werden darf. Das gilt leider, wie gesagt, auch von anderen, sonst sehr schätzenswerthen archäologischen Arbeiten.[B]
[188] Aehnlich berichtet Asoko auf dem 6. Felsenedikt über seinen Aufenthalt im Palaste oder im abgelegenen Parke oder in den Gärten, wo ihm seine Minister, da wie dort, jederzeit und überall darzulegen haben, wie seine Anordnungen zum Wohle der Wesen ausgeführt werden, da er jederzeit und überall auf das Wohl der Wesen bedacht sei: denn es gebe kein vornehmeres Werk als der ganzen Welt zum Heile zu sorgen. — Wie Pasenadi gern unter den rukkhamūlāni vijanavātāni weilt, so Asoko im entsprechenden vacamhi vinītamhi, »im abgelegenen Parke«: vacam ist natürlich nicht von varcas stercus, sondern von vārkṣam Wald abzuleiten; vergl. das im 12. Edikt [Mansehra] genannte Amt der vracabhumika, vārkṣabhūmikās, d. i. Parkverwalter. Zur palatalen Surde für die Aspirate cf. die analogen ikkokkākādi.
[189] Lies ayaṃ kho me; später, wie der siam. Text hat, ayam pi kho me. Cf. die 12. Rede, p. 69.