[198] Vergl. Saṃyuttakanikāyo vol. I. p. 108: Kurz ist das Leben der Menschen:... wer lange lebt, lebt hundert Jahre, oder etwas darüber. — Śatapathabrāhmaṇam I, 9, 3, 19; Chāndogyopaniṣat III, 16, 7, praesertim i. a. Jaiminigṛhyasūtram 8, 1, 2 (p. 10 des Wiener Grantha-Ms): jīvāhi śaradaśśataṃ, paśyāhi śaradaśśatam (sic).
PLINIUS VII, 28: CRATES PERGAMENUS Indos qui centenos annos excedant Gymnetas appellat, non pauci Macrobios. — Auch in den koptischen Biblia sacra wird das Leben des Menschen auf hundertzwanzig Jahre bemessen: siehe AMÉLINEAU, Vie de Schnoudi, in 12º p. 238 u. 359.
[199] Cf. die 83. Rede, in init., und Asokos I. Säulenedikt, fin.
[200] Lies ekamantaṃ nisinnassa kho Uttarassa māṇavassa etad ahosi. Das Interpositum ist tertiär interpoliert.
[201] Das »tausendspeichige Rad« ist der Abdruck, den der Fersenball bei jedem Schritte auf staubigem oder feuchtem Boden zurücklässt: als śrīpādas schon im 1. Jahrh. vor Chr. schematisch dargestellt; cf. BÜHLER im Anzeiger phil.-hist. Cl. Wiener Akad. der Wiss. vom 3. Februar 1898.
[202] Den Typus dieser schlanken und doch kräftigen Asketenbeine mit hohem Unterschenkel zeigen außerordentlich schöne Buddho-Statuen aus Sārnāth im Museum zu Kalkutta, alte, ächt indische Kunstwerke. Wunderbar ähnlich hat bei uns DONATELLO seinen Johannes gebildet, in der Chiesa dei frari zu Venedig, erst von DE LORENZO erkannt. — Vergl. Eṇajaṉgho jaṉghākarikas, Daśakumāracarite II, 1: 1. fasc. p. 43; auch Valgujaṉghas, Mahābhārate XIII, 4, 152.
[203] Merkmal eines Helden. So wird auch Rāmas bekanntlich ājānubāhus genannt, Rāmāyane I, 1, 12; wozu A. W. VON SCHLEGEL in seiner Uebersetzung treffend angiebt: »Brachia brevia apud Indos deformia et ignobilia habita sunt; longa contra heroïci vigoris argumentum. Non mirarer, si Persae, idem statuentes, cognomine Artaxerxis prioris, μακροχειρ, male a Graecis intellecto, simile quid significassent.«
[204] Vergl. Längere Sammlung, II. Band, S. 65, Anm. 20.
[205] sattussado, d. i. sat-tuṣya-das. Cf. No. 95 in initio: Opāsādaṃ sattussadam. — Dīghanikāyo vol. III. p. 166 ist kommentarielles Quidinloco.