[206] rasaggasaggī von √ras, rasati śabde + gras (= grah, cf. Manus VIII, 43) + agrī.

[207] cattārīsadanto so bhavaṃ Gotamo, wörtlich ‚vierzigzähnig ist Herr Gotamo‘, womit natürlich, wie auch sonst bei Zahlenreihen, nur die begonnene vierte Dekade, d. h. über dreißig, gemeint ist. Caturo dasassa heißt es im Dīghanikāyo l. c. p. 182.

[208] Vergl. das avimuktam (bhruvor ghrāṇasya ca saṃdhiṣṭhānam), e. g. Jābālopaniṣat 2. Bei avimuktam darf auch an die seltenere Bezeichnung dhruvas als polaren Punkt zwischen den Augenbrauen, d. i. die Nasenwurzel, gedacht werden. Vergl. Suśrutasaṃhitā I, 5, 24. Deutlich und ohne jede symbolische Absicht, offenbar treu anatomisch nachgebildet, ist diesem Merkmal an der Herme des APOLLONIOS VON TYANA in Neapel zu sehn. — Hier sei noch die Vermuthung gewagt, die im P. W. 1s. v. dhruvas 2 i) genannten Viṣṇoḥ padāni bhrūmadhye möchten die oft vorkommenden drei vertikalen Stirnfalten sein, die von der Nasenwurzel entspringen, das mātṛmaṇḍalam aber die Pupille.

[209] Gegenüber diesen im Volksmunde beliebten sagenhaften Merkmalen eines großen Mannes vergl. das Gespräch des Meisters mit Sāriputto, im Saṃyuttakanikāyo vol. V. p. 158:

»Ein großer Mann, ein großer Mann«, sagt man, o Herr: inwiefern aber ist man, o Herr, ein großer Mann?

Hat man das Herz erlöst, Sāriputto, so ist man, sag’ ich, ein großer Mann: hat man das Herz nicht erlöst, so ist man es nicht.

Cf. ib., p. 216, wie der greise Meister sich in der Abendsonne wärmt, Ānandos Verwunderung, dass der Erhabene nun nicht mehr so stattlich erscheine wie früher, und die Antwort des Herrn:

So ist es, Ānando, dass der Jugend Altern, der Gesundheit Siechthum, dem Leben Sterben eignet, und dass nun die Hautfarbe nicht mehr so hell und rein ist, schwächlich die Glieder geworden, mit Falten überzogen sind, vornüber der Körper sich neigt, dass die Sinneswerkzeuge sich abgenutzt haben.

[210] Lies aḍḍhavam, von √ṛdh.