Siebenter Theil
Vierte Rede
DER SOHN DER MĀLUṈKYĀ
– II –
Das hab’ ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Sāvatthī, im Siegerwalde, im Garten Anāthapiṇḍikos. Dort nun wandte sich der Erhabene an die Mönche: »Ihr Mönche!« — »Erlauchter!« antworteten da jene Mönche dem Erhabenen aufmerksam. Der Erhabene sprach also:
»Wisst ihr noch, Mönche, was ich euch als die fünf niederzerrenden Fesseln gezeigt habe?«
Auf diese Worte sprach der ehrwürdige Māluṉkyāputto zum Erhabenen also:
»Ich weiß, o Herr, was der Erhabene als die fünf niederzerrenden Fesseln gezeigt hat.«
»Inwiefern aber weißt du, Māluṉkyāputto, was ich als die fünf niederzerrenden Fesseln gezeigt habe?«
»Den Glauben an Persönlichkeit, o Herr, weiß ich, hat der Erhabene als niederzerrende Fessel gezeigt; den Zweifel, o Herr, weiß ich, hat der Erhabene als niederzerrende Fessel gezeigt; das Klammern an Tugendwerk, o Herr, weiß ich, hat der Erhabene als niederzerrende Fessel gezeigt; die Begehrlichkeit, o Herr, weiß ich, hat der Erhabene als niederzerrende Fessel gezeigt; die Gehässigkeit, o Herr, weiß ich, hat der Erhabene als niederzerrende Fessel gezeigt. Also weiß ich, o Herr, wie der Erhabene die fünf niederzerrenden Fesseln gezeigt hat.«