[29] Wörtlich: ihr Hals kann die Haube noch nicht tragen.

[30] Dresch- oder Darrscheune. L.

[31] Vgl. Boecler-Kreutzwald, S. 30. Der letztere sagt hier: »Der Brautzug macht etwa eine Werst vor dem festlichen Hochzeitshause halt, damit die Frauen ihre Toilette ordnen können, während einer von den Bräutigams-Buben vorausreiten und den Zug anmelden muß. Bald sprengt der eilende Bote zurück, mit einer hohen Bierkanne beladen, aus der zuerst das Brautpaar, dann sämmtliche Gäste getränkt werden. Den Rest trinkt der Ueberbringer selbst mit Wohlbehagen, damit er einen Sohn erzeuge, wenn er einst in den Ehestand treten wird. »Wer den Bodensatz trinkt, bekommt einen Sohn« ist Sprichwort.« L.

[32] Vgl. Bd. 1, S. 13. L.

[33] Kaetise rohu, wörtlich: Kraut gegen den bösen Blick. L.

[34] Vgl. Bd. 1, S. 25. Anm. L.

[35] Wörtlich: Brotvater. L.

[36] Wörtlich: wie Hagel. L.

[37] Wörtlich: Ueber einen Zwischenraum zwischen zwei Mahlzeiten. Der Este (der Arbeiter) rechnet solcher Mahlzeiten drei: vom Aufstehen bis acht Uhr, von da bis zwei Uhr, und von da bis zum Abend. S. Wiedemann, Wörterb. s. o. L.

[38] Neben dem analogen deutschen Märchen in der Grimmschen Sammlung vgl. man die höchst charakteristische Behandlung desselben Stoffes in dem »Märchen vom Fischer und der Fischerin« von Puschkin. Aus dem Russ. in der Bibl. ausl. Classiker, von E. Löwe. Bändchen 107. Hildburgh. 1870. L.