usw. bis zum Schluß,

daß Gott ein eifriger Gott ist,
und alle, die ihn hassen,
wird er nicht ungestraft lassen.

Das betrübt den heiligen Christ:

Ei, das ist böse Mär!
Warum sind wir gekommen her?
Mich reuts, daß wir auf diesem Plan
so schöne Gaben haben schon lan.
Weil sie nun so böse sein,
so wollen wir nach dem Himmel eiln.

Doch fordert er noch den Moses auf, zu examinieren. Dies geschieht, und das Ergebnis ist so, daß Moses den Herrn bittet:

Ach, heilger Christ, sei nicht so hart!
Es ist ja wider deine Art.
Bist du nicht gütig, fromm und mild
und das rechte Liebesbild?
Willst du nun zum Himmel eilen
und die Gaben nicht austeilen?
Die Kinder lassen sich erbitten;
sie wollen lernen bessre Sitten
und sich hinfort zum neuen Jahr
recht richten nach der Eltern Lahr.

Trotz des Protestes Ruprechts gibt der heilge Christ dieser Fürbitte nach:

Wenn sie ferner wollen frömmer sein
und leben nach dem Willen mein,
ich wills versuchen, will wiederkehren,
auch meine Gebote freundlich lehren.
Ihr Kinder dürft euch nicht mehr fürchten;
mein Zorn ist ganz und gar geschlicht',
euch bin ich hold, will euch bescheren
und Gottesfurcht euch selber lehren.

Auch hier schließt der Liedvers: »Heut schleußt er wieder auf die Tür« das Spiel. Der erste Engel spricht aber noch folgenden Epilog:

Gute Nacht, ihr lieben Kindelein!
Gehorchet euren Eltern fein,
so wird das liebe Jesulein
stets euer liebes Brüderlein sein.
Solches hab ich euch zuvor gesagt,
Vater, Mutter, Mädchen und auch Knaben.
Im Namen Gottes, Amen!
Das werde wahr!
Gott geb euch ein gutes neues Jahr!