I.
Mir ist es oft, mein Lieb, wie wenn ich Chören
Aus längst verklungnen Zeiten könnte lauschen,
Dazwischen wähne ich das helle Rauschen
Des Morgens, welcher kommen wird, zu hören.
Zwei Augen sind auch meiner Seele eigen,
Und alle Töne schwingen in den Saiten,
Die leise oder laut vorübergleiten
In meiner Tage unruhvollem Reigen.