Von Tugend und Lastern

Ein guter Mensch wird in der Schenke nicht verdorben;
ein schlechter wird in der Synagoge nicht gebessert.

Zieh keinen Nutzen aus den schlechten Taten anderer.

Das Laster kommt als Fremder ins Haus. Weist du ihm nicht die Tür, so macht es sich bei dir behaglich; und schließlich bist du sein Sklave.

Wer ehrenhaft bleiben will,
dem soll eine Mahlzeit für zweimal genügen.

Einbildung ist schlimmer als Krankheit.

Wenn man einen Dieb braucht,
dann schneidet man ihn sogar vom Galgen ab.