Nach einem Feste bleiben Schulden und schmutzige Wäsche zurück.

Einen Kranken fragt man, einem Gesunden gibt man. (So spricht der intime Gast, wenn ihn die Wirtin fragt, ob er etwas genießen will.)

Zinsen wachsen ohne Regen.

Man kann zwischen zwei Broten Hungers sterben (wenn das alte Brot ausgegangen ist und das neue noch nicht da ist).

Man kann einen Brief lesen,
und man kann einen Brief singen.

Fürs Amen sagen verdient man noch keine Schläge.


ERNST ROWOHLT, VERLAG, LEIPZIG

In französischen Ausgaben liegen vor:

PAUL VERLAINE: VERS