»Na, Grüß Gott, un loß’ d’r heut’ Nacht net ’s Nußknackerle in Traam vürkumme,« sagt der alte Berthold schmunzelnd beim Abschied.

»Ich gelaab’s net – – ob’r« –, die Tür ist schon halb geöffnet und der Bursche steht schon in der Hausflur – »ob’r … Nachb’r, iech wollt’ dir när soong, doß iech heit Warkführer in d’r Dampfschneidmühl drüm woorn bie.« – Die Tür wird schnell zugemacht und der, der diese welterschütternde Neuigkeit gebracht hatte, schickte sich eben an, vor lauter Verlegenheit wegzulaufen. Das ging nun aber nicht so leicht. Erstaunen und Verwunderung war jetzt auf Seiten des Alten, daß seine Erzählung so unverhofft schnell ein Gegenstück gefunden hatte. Schon hatte auch er die Türklinke in der Hand und seine Kommandostimme ertönte.

»Wirst de gleich noch amol reikumme! Na, warts epper ball?« Freilich kam er wieder, aber verlegen wie ein armer Sünder.

»Warkführer bist de worn, saht amol aa! – Ob’r warüm haste dä des net schu lang gesaht?«

»Iech hatt’ doch gar kaa Zeit a Wört’l ze red’n,« hieß es nach einer langen verlegenen Pause – »Ihr v’rgönnt aan doch ’s Wort net!«

Der Alte hielt sich den Bauch vor Lachen. »Kaa Zeit,« rief er, »un sitzt schtund’nlang doo, wie a schtaanern’s Mannl. Also Warkführer bist de woorn – hm – ja un wos’ nu wätt’r?«

»Ja, un … un …«

»Warkführer is’r woorn … un … un …« mischte sich die Kleine über und über errötend ein. –

Wenn der alte Berthold sich vorhin den Bauch vor Lachen halten mußt, jetzt mußt er sich setzen. –

»Un asu a Fürchtebuz’ will heirat’n,« stöhnte er. – »Na, iech will euch när of de Schprüng halfn, daß de Pantoff’lwirtschaft lusgieh’ kaa, ’raus brängste doch net, was de soong willst. Also heiratn! – Na, meinthalm, nu’mehro hoob iech nischt meh’ dr’geeng, män Seeng hab’t’r.«