Abb. 8. »Alte Hoffnung Gottes« Kleinvoigtsberg. Auslaufhunt

Auch heute noch gibt es ja in der Freiberger Gegend volkstümliche Künstler, schlichte Arbeiter, Männer der werktätigen Hand, welche die Gestalten ihrer Umgebung, ihres Arbeitsgebietes und aus dem Volksleben in lebenswahrer Charakteristik schnitzen und mit dieser edlen Kunst und Handfertigkeit ihre Mußestunden sich zu Stunden der Schaffensfreude und innerer Erhebung gestalten. –

Abb. 9. »Alte Hoffnung Gottes« Kleinvoigtsberg. Huntstößer

Vom Treibehaus führt eine Brücke für die Huntebahn über die tief zwischen den mächtigen Mauern der Halden als Hohlweg dahinziehende Straße. ([Abb. 9.]) Der alte Kastanienbaum am Hause schüttelt seine knorrigen Zweige darüber, und der Blick schweift über das Dörfchen zu den grünen Gründen des Muldentales.

Abb. 10. »Alte Hoffnung Gottes« Kleinvoigtsberg. Burkardt-Schacht, Kaue mit Blick auf die »Bergmanner Wäsche«

Die Hunte, von der kräftigen Bergmannsfaust des »Huntstößers« geschoben, schaffen das taube Gestein der Tiefe des Schachtes auf die mehr und mehr sich türmende und ausbreitende Halde. Dort drüben am steilen Abfall der Halde ragt das Gleisende in die Luft und die Gesteinsbrocken kollern aus dem weit vorgeschobenen und hochgekippten Hunt am Abhang herunter. ([Abb. 8.])

Abb. 11. »Alte Hoffnung Gottes« Kleinvoigtsberg. Aufbereitungsanlage