On do kenn ich jeden Wach,

Jed’s Flackl, jedn Staach,

Barchaufwärts gieh ich ham,

Do kenn ich jedn Baam.«

Wie manchesmal mag es der Toler-Hans-Tonl gesungen haben, wenn er in guten und in bösen Tagen in die alte Heimat heraufgewandert ist, und immer war er »fruh, wennrs Heisl sah«.

Dort oben sang es und klang es aus den kleinen Hütten, trotz Sorgen und großen Plagen, wenn am Feierabend die Sternlein über den Wäldern standen; doch an jenem Novemberabend, als er mit pochendem Herzen heimkam, war es finster im Vaterhaus, und alle weinten. Der Vater war tot –. Erst fünfundzwanzigjährig, mußte Anton nun an dessen Stelle für die Seinen sorgen. Doch das Schicksal konnte ihn nicht niederdrücken. Er nahm die Arbeit und Fürsorge um so tapferer auf, als er doch endlich nun daheim war. Wenn aber der Abendfriede über den Bergen der Heimat lag, nahm er nach des Tages Mühen die Gitarre zur Hand und sang sich das Herz frei. In dieser Wehstimmung nach des Vaters Tod entstand eines seiner innigsten und musikalisch bedeutsamsten Lieder, der vielgesungene »Feieromd«, dessen letzte Strophe lautet:

»Gar manichs Herz hat ausgeschlogn,

Verbei is Sorg on Müh’,

On üvern Grob ganz sachta zieht

A Rauschen drüwer hie,