Doß du schu a Deitscher bist?« …
Aber nicht nur mit dem Wort – auch mit der Tat, mit Gut und Blut trat er für sein Volk ein, zog in den Krieg und trug schwere Wunden mit heim. Draußen am Isonzo richtete er die verzagten Kameraden mit seinen Liedern auf und ist bis heute nicht müde geworden, die Getrennten zu sammeln, zur Einheit zu mahnen und die »niedertrachticha, waggeschmissina, falischa Politik« in die »Feirist« zu hängen.
»Ich bin net schwarz, ich bin net weiß, ich bin net rut, ich bin net grü.
Ich halt zer Hamit, ze mein Volk, weil ich a Arzgebircher bin.«
Aber nicht nur als Volksdichter, Volkserzieher, sondern auch als praktischer Volkswirt erweist er sich, wenn er aufruft:
»Schafft Vieh in Haus, ’s werd Wuhlstand drauß,
Da Nut die huppt zen Fenster naus.
Host du a Flackl Ard,
Bebau dei Fald mit frischem Mut,
Weil dr Segn när in dr Arweit ruht.