»Ach, liebe, gute Mutter!« sagte das dritte Kind. »Ich bin auch hungrig. Gieb mir ein Stück Pfannkuchen.«
»Ach, süße, gute, liebe Mutter,« sagte das vierte Kind. »Ich habe auch Hunger. Ich möchte auch ein Stück Pfannkuchen haben.«
»Liebe, gute, süße, kleine Mutter,« rief (sagte laut) das fünfte Kind. »Ich möchte auch ein Stück Pfannkuchen haben.«
Und das sechste Kind rief: »Geschickte, gute, süße, liebe, kleine Mutter, laß mich auch ein Stück Pfannkuchen haben. Ich habe auch Hunger.«
Und das siebente und letzte Kind rief: »Geschickte, gute, süße, liebe, niedliche, kleine Mutter, laß mich auch ein Stück Pfannkuchen haben. Ich habe auch Hunger.«
»Ja, ja, meine Kinder,« antwortete die Frau. »Wartet nur, bis der Pfannkuchen auf der anderen Seite gebacken ist. Seht, er ist so schön und wird so gut zu essen sein.«
Als der Kuchen das hörte, fürchtete er sich sehr und drehte sich schnell um. Jetzt konnte er auch auf der anderen Seite backen. Nach einigen Minuten war der Pfannkuchen gebacken, aber da er sich so sehr fürchtete, sprang er aus der Pfanne. Er sprang auf den Boden und rollte schnell aus dem Hause.
»Halt, Pfannkuchen, halt!« rief die Mutter.
»Halt, Pfannkuchen, halt!« riefen die sieben Kinder.
Aber der Kuchen rollte schnell weiter. Die Frau und alle sieben Kinder liefen ihm nach, aber er rollte so schnell, daß sie ihn bald nicht mehr sehen konnten. Der Pfannkuchen rollte weiter und weiter, und endlich begegnete er einem alten Manne.