Antw. LB. 1544. Nr. 162. mit Weglassung der drei letzten Strophen (Uhland Nr. 115. B.) Strophe 7 von mir ergänzt.—Willems (Nr. 57.) hat diesen Text geändert “Naer afschriften der XVIe eeuw”, die er aber nicht näher angibt, auch wol nicht angeben konnte, weil sie nach meiner Ansicht gar nicht vorhanden sind. Er sucht die Assonanzen und schlechten Reime zu verbessern: so macht er 2, 4. die ander weende sere zu maer dandere die schreide (: heide); das Volksthümliche 5, 4. mijns vaders goet een dele zu mijns vaders goet in leene (: allene), so auch 6, 2. een dele zu in leene; dann 6, 4. aus gulden ein gar nicht vorhandenes guldine. Endlich verwandelt er 9, 2. dan heeft die liefde een ende in dan gaet die liefde sterven und 9, 4. meer goets mach ons ghewerden in dat doet ons goet verwerven. Der lantscnecht wird bei ihm zum ridder, die suverlike (die hübsche) 8, 2. zur armelike, und endlich fügt er noch eine neue Strophe am Schlusse hinzu, die ich für seine Zuthat halte:
Hi stac aen haer sneewitte hant
een vingherlinc root van goude.
‘hou daer, sprac hi, jonc maechdeken,
een onderpant van mijn trouwe!’
Er hält das deutsche Lied für eine “hoogduitsche vertaling” und hat doch danach nur selbst “vertaeld.”
Er gab ir von gold ein ringelein
an ir schneweiße hende:
‘sih da, du feins brauns megdelein!