Hei, ’t is in de mei zoo zei,

hei, ’t is in de mei!

Vlämisch: nach mündl. Ueberlieferung in Willems Liederen Nr. 124.

¶ 1, 3. das de mei zoo zei soll de zachte mei bedeuten! zei ist gar kein Wort, wahrscheinlich ist es nur ein Jauchzer, der hier nicht hoezee, sondern des Reimes wegen hoezei lautet. In Kortryk und anderswo in Flandern singt man: hei, bezinne de mei zoo zei. Daraus will man auf ein vorreformatorisches Alter des Liedes schließen, denn das soll heißen: “gedenk aen de zachte mei als een’ hoogtyd”. Wahrscheinlich ist es weiter nichts als ein missverstandenes: hei, wees inne de mei zoo bly!—Während in Belgien Bursch und Mädchen mitten im Kreise der Tanzenden niederknieen, nimmt in Friesland der Bursch das Mädchen auf den Schoß. Dergleichen Verschiedenheiten finden sich gewiss noch manche, ich möchte aber nicht aus dieser wie Snellaert folgern, ‘was gewiss in Brauch kam, seit dort die Reformation das Knieen aus der Mode gebracht.’

¶ Nr. 142.

Das Paterchen.

Tanzlied.

1Ei wy zingen de mei, sasa,

ei wy zingen de mei!