Und der Sandmann ins Zimmer die Körner streut.

Er schleudert in Garben aus blinkender Hand,

Wie ein Regen von Sternen, den goldenen Sand.

Und den Kleinen, pausbäckig und märchenfrisch,

Sinken traumschwer die Wimpern über den Tisch.

Das sticht so dornig, das prickelt so spitz,

Sie reiben die Augen, da leuchtet’s wie Blitz.

Die Mutter den Ruf aber schallen läßt:

»Der Sandmann ist da! Flugs, Kind, ins Nest!«

Heinrich Vierordt