Wie zwei Sternlein, innerlich zu sehn,

Bis sie schwanken und dann auch vergehn,

Wie von eines Falters Fügelwehn.

Doch noch wandl’ ich auf dem Abendfeld,

Nur dem sinkenden Gestirn gesellt;

Trinkt, o Augen, was die Wimper hält,

Von dem goldnen Überfluß der Welt!

Gottfried Keller

Abendlied

Die Nacht ist niedergegangen,