»Wie, was? Nicht? Ja, wofür sind sie dann da?« fragte Max enttäuscht.

»Wir gebrauchen sie als Waffe zu unserer Verteidigung und hauptsächlich zum Arbeiten.«

»– – – Zum Ar – – – Arbei – ten?«

Vor Schreck fiel Max platt auf den Rücken und wäre liegen geblieben, wenn ihm nicht seine Pflegemama wieder auf die Beine geholfen hätte.

»Ja, zum Arbeiten«, wiederholte deutlich die Ameise, »du wirst es gewiß recht bald lernen und üben.«

Max sperrte seinen sonderbaren Mund mit den eingesägten Kieferzangen vor schmerzlicher Überraschung weit auf, während die Pflegerin ihn von neuem fleißig beleckte. Über diese Art von Reinlichkeitspflege wurde er wieder lustig. Er schüttelte und drehte sich vor Lachen und rief:

»Hören Sie doch auf, das kitzelt ja unbändig.«

Da mußte die Ameise selber lachen und erklärte ihm:

»Ich glätte jetzt deine Fühler, sie sind der empfindlichste Teil deines Körpers.«

»Fühler? Hm, hm, Fühler habe ich?«