35. Im Bienenreich.

Am nächsten Morgen erwachte Max, dem die dankbaren Bienen ein hübsches Schlafkämmerlein angewiesen hatten, sehr schlecht gelaunt.

»Dieser greuliche Totenkopf«, sagte er, »hat mir die ganze Nacht verdorben. Ich hatte gräßliche Träume über ihn. – Großzang! Hallo, Großzang! Großzang!«

Der gräfliche Adjutant schreckte aus seinem tiefen Schlummer auf.

»Na endlich!« rief Max, »was für eine Art zu schlafen! Ein kaiserlicher Adjutant, das merke dir, schläft nur mit dem einen Auge, mit dem andern hat er stets zu wachen.«

»Ich habe Hunger«, gähnte verschlafen der Herr Graf.

»Du bist unersättlich, mein Lieber! Gestern abend hast du bei dem Schmaus, den uns die Bienen gaben, für Viere gegessen. Es ist unbedingt nötig, daß du dich änderst; denn meine Einkünfte erlauben mir vorderhand nicht, einen solchen Vielfraß von Adjutanten zu halten.«

Mit gnädigem Ton fuhr er dann fort: