Eine kräftige Ameise krabbelte keuchend heran und berichtete:
»Es gilt eine große Beute hereinzubringen. Wir sind kaum unserer zwölf und werden allein nicht mit ihr fertig.«
Sofort nahm sich Fuska umsichtig der wichtigen Angelegenheit an, indem sie zunächst alle Anwesenden aufmunterte, mitzuhelfen. »Auch die Kleinen sollen mitkommen. Das Beispiel unserer Arbeit ist für die Kinder die beste Erziehung.« So befahl sie.
Der Tag war herrlich und die Arbeit begann jedenfalls mit einem Spaziergang; das fand Max nicht übel. Auch war es ihm von jeher vergnüglich, einer Arbeit zuzusehen. Wie oft hatte er früher zu Therese gesagt:
»Wenn ich einmal groß bin, will ich gerne die Menschen mit Arbeit versorgen, auch wenn keine für mich übrig bleibt.«
Man zog gemeinsam einen hügeligen Weg entlang, voran als Wegweiserin die Ameise, die den Fund gemacht hatte.
Wie man, um Atem zu schöpfen, einmal stehen blieb, meinte nachdenklich die Führerin:
»Ich müßte mich sehr täuschen, aber auf diesem Weg brauchen wir mehr als tausend Leute, um unsere Beute heimzubringen.«
Nach kurzer Weile des Weitermarsches rief sie: »Gleich sind wir am Orte, hinter dem Hügel stehen die andern.«
In Wirklichkeit war der bezeichnete Hügel nur ein Maulwurfshaufen, aber man mußte tüchtig klettern, um ihn zu ersteigen. Max war als erster oben, und vor Überraschung schlug er seine Vorderbeinchen zusammen und richtete seine Fühler hoch auf.