[118] Vgl. Grimm’s Wbch. III, 413.
[119] Reutling? Herr Dekan Bauer erinnert mich an „Quellen zur deutschen und bayerischen Geschichte“ V, 140, wonach (im Landfrieden v. J. 1244) der Bauer nur führen sollte „simulum aut rentil, non cultrum latinum“. Doch liest das Archiv für österreich. Geschichtsquellen 1848, I, 52 an derselben Stelle wol richtiger „stimulum vel reutil“. Der Reutling (mhd. riutelinc) ist eine Art kleinen Speers (Grimm, Gramm. III, 443. Benecke-Müller, mhd. Wbch. II, 748. Schm. III, 164), aber auch ein Schwert. Vergl. Sandrub:
Fragt, wars ein Schweizerdegen? „Nein“.
Wirds ein Reutling gewesen sein?
„O nein“. War solches dann ein Schwert?
Ich würde oben im Text „Reutling“ lesen, stünde nicht das doppelte n entgegen.
[120] Grimm’s Wbch. s. v. Dusik, Dusak. Schm. I, 402. Der Kallenbachische war nach einer Randbemerkung für 150 fl. abgegeben worden.
[121] Grimm’s Wbch. III, 1383: kleines Schießgewehr. Der Fäustling ist das frz. pétrinal, poitrinal.
[122] Es folgen gewöhnliche Acker- und Gartengeräthschaften. Das gesammte Inventar über Kallenbach’s Fahrniß beträgt 55 S. in kl. Fol.
[123] Eine venetianische Silbermünze, worüber Näheres in Gräter’s Iduna und Hermode, 1816, Nr. 21 (Nachträge des Prälaten Schmid zu Scherz-Oberlins Glossar).