„Diese Abweichungen gehören nun zu den größten sphragistischen Merkwürdigkeiten in den Ostseeländern und dürften hier kaum ein ähnliches Beispiel finden. Daß die Behr mit den Spitzen im Schilde zu den Vorfahren und Stammhaltern der noch jetzt blühenden rügen’schen Behr gehören, kann keinem Zweifel unterworfen sein, eben so wenig, als daß die Behr, welche eine Zeit lang drei Schwanenhälse im Schilde führen, die Vorfahren der gützkow’schen Behr sind.“

[151] S. Lisch a. a. O., Fig 7.

[152] S. Lisch a. a. O., Fig. 8.

[153] Nr. 1764 der Siegelsammlung des kgl. Staatsarchivs zu Brüssel.

[154] Nr. 1763 der Brüsseler Siegelsammlung.

[155] S. O. T. v. Hefner, Handb. d. theoret. u. prakt. Heraldik, S. 81 u. Taf. XV, Fig. 422, und Siebmacher IV, 176 u. V, 42 u. 241.

[156] In Nr. 7 des Anzeigers Sp. 230, [Z. 15 v. u.] lies destinant, [Z. 9 v. u.] consonat u. Sp. 231, Z. 22: [Mundum].

[157] So verbessert für mit Herr Dr. Martin, dem ich auch einige andere Rathschläge verdanke.

[158] Vgl. Gräser, römisch-katholische Liturgie (Halle, 1829), Bd. I, S. 54. Eine große Anzahl solcher Meßbücher haben Hain (Repertorium bibliographicum, Vol. II, pag. 423–33) und Brunet (Manuel du libraire, Paris 1862, Bd. III, Sp. 1758–75) verzeichnet. Beide kennen jedoch das vorliegende nicht.

[159] Doch gab es auch in Preußen um das Jahr 1300 mehrere (fünf) verschiedene Meßbücher. Vergl. Krüger, über den kirchlichen Ritus in Preußen während der Herrschaft des deutschen Ordens, in der Zeitschrift für Geschichte Ermland’s, Bd. III, S. 694 ff.