Ueber den Werth der Ansicht Wideburg’s, daß in Folge des Frankfurter Reichstages von 1338 diese Schaumünze mit dem Doppeladler geprägt worden sei, zu entscheiden, muß ich den Herren Numismatikern überlassen.
[227] Gleichartige Rücksiegel führten K. Heinrich VII., K. Günther von Schwarzburg und K. Karl IV.; auf letzterem steht der Adler nach rechts und sieht nach links zurück.
[228] S. Freih. L. v. Ledebur, Archiv f. deutsche Adelsgesch. I, S. 258 u. 259.
[229] Römer-Büchner: Der deutsche Adler nach Siegeln, S. 39.
Nr. 3.
Nr. 4.
Solchen (nicht heraldischen) Siegelbildern begegnen wir im Mittelalter nicht selten. So z. B. dem Adler ([Nr. 3]) auf den beiden Siegeln II. B. der Gräfin Adelhaid (Adilhild) von Zollern, von 1262, und der Euphemia von Hohenlohe-Brauneck ([Nr. 4]) v. 1326 (Nr. 14 u. 15 meiner mittelalt. Frauensiegel); ersterer spielt auf den Taufnamen der Sieglerin an, und letzterer ist das bekannte Symbol des Evangelisten Johannes.