1880.
Nº 10.
Oktober.
Wissenschaftliche Mittheilungen.
Alte Handzeichnungen von Goldschmiedearbeiten im germanischen Museum.
(Mit 2 Tafeln.)
Im Anschlusse an die in früheren Nummern mitgetheilten Gefäßzeichnungen lassen wir heute auf den beiliegenden beiden Tafeln vier weitere folgen, zunächst [einen Pokal], sorgfältig mit der Feder gezeichnet und mit violetter Farbe (Neutraltinte) angetuscht. Das Blatt zeigt von späterer Hand mit anderer Tusche die Initialen W und I zu beiden Seiten des Mittelknaufes, die hier weggelassen sind, in der That aber wiederholt Veranlassung gegeben haben, das Blatt dem berühmten W. Jamitzer zuzuschreiben. Die Farbe veranlaßt uns, anzunehmen, daß die Ausführung in unvergoldetem Silber gedacht ist. (Nr. 19 der Handzeichnungen.)
Getuschte Federzeichnungen eines Pokales und einer Vase. 2. Hälfte des 16. Jahrh.