1. Ein Roht Gulden stugk mit einem gedreyeten Knopff vnd Roht Seiden quast[298] (P. 15.)
  2. Ein Roht sammit stugk, vorn mit Petri vnd Pauli Bildnis von Silber (P 13 ?)
  3. Zwey Roht sammet stugk mit gedreyeten Knöpffen (eins davon P. 14.)
  4. Zwey bunte Tammaschen Blue vnd Goldegelb mit guldin Borten[299] vnd Bildern auch gedreyeten Knöpffen (P. 4. 5.)
  5. Zwey bunte weiß schwartz Roht eingesprenget mit verguldeten Knöpffen (eins P. 12.)
  6. Ein Roht Attlas mit einem Spitz gestrichelten Knopfflein. Eim Christell vnd Rotem quast.
  7. Zwei Rohte Tammaschen mit schwartzem Sammet gebrehmet[300] (eins P. 6.)
  8. Ein Mahn Blaw Tammaschen darauff Bischoff Bredow Wappen[301]
  9. Ein Weiss Tammaschen mit vorguldeten Borten vff dem Uberschlage[302] ein Marien Bilde (P. 1.)

M.

hat ohne Zweifel gleichfalls zu einer Truhe für Chorkappen gehört, die unbezeichnet noch vorhanden ist, ist aber abgerissen.

N (ebenfalls in einer Truhe.)

  1. Ein braun seiden Attlas mit Zindel[303] gefüttert.
  2. Ein schwartz Attlas.
  3. Ein Roht Attlas alle tegig.
  4. Ein weiss Tammaschen alle tegig.

Æ (ist wieder ein Schrank).

  1. Ein Antependium mit 12 großen vndt 39 kleinen Spengelein,[304] auch zweyen vorguldeten Seulen.
  2. Ein ander Antependium mit 19 großen vnd 101 kleinen Spengelein.
  3. Ein Roht Sammit mit zweyen Aposteln roht vnd gruen eingesprenget.
  4. Ein Roht Attlas vnd zwey roht Seyden Pulpettücher.[305]
  5. Ein weis silber Stuck.[306]
  6. Ein Weis Seyden Stuck mit gulden Löwen.
  7. Ein Ascherfarb, etwas mit gelber seyden eingewirckt.
  8. Ein grungulden Stuck so man hie bevohr zur Cantzel gebraucht.
  9. Ein Altarthuech von Herrn Samuel von Bredow Thum-Probsten[307] von wegen des grabe thuches ist vorne mit gedringe.
  10. Ein Grabe thuech H. Caspar Flansen des Elttern[308] ist Welsch Leinewandt.
  11. Ein Altartuch Welscher Leinewandt vndt mit geklippel Werk[309] von H. Johan von Cläden[310] Haußfrau seligen Begrebnus.
  12. Zwey Stücklein welscher Leinewandt H. Johann von Clöden Kinderlein seligen Grabethücher.
  13. Ein Grabethuch von Welscher Leinewandt H. Caspar Flansen des Jüngern seligen.
  14. Zwey Leichtücher gemeiner Leinewandt von H. Ernsten von Borgßdorff Dechandt vnd seiner Hausfraw beyder seligen begrebnus.
  15. Ein Grabethuch gemeiner Leinewandt Valtin von Lindow seligen.
  16. Ein Leichtuch gemeiner Leinewandt von Bertram von Bredow Hausfrawen seligen.
  17. Ein Grabetuch, Herrn Valtin Pfueln Dechant[311] seligen, gemeiner Leinewandt.
  18. Ein Grabtuch Herrn Baltzern von Döberitz[312] seligen von newer Welscher Leinewandt.

Unter einigen von diesen Zetteln haben sich nach ihrer Loslösung andere Zettel gefunden, welche statt der rothen mit schwarzen großen latein. Buchstaben signiert sind und offenbar eine wesentlich ältere Handschrift aufweisen. Möglicherweise gehören sie einem nach Einführung des evangelischen Kultus 1544 aufgenommenen Verzeichnisse an; viel älter dürften sie nach dem Charakter der Schrift nicht sein. Mit wenigen Ausnahmen lassen die in ihnen aufgeführten Stücke sich in dem roth signierten Verzeichnisse nachweisen und sind die betreffenden Parallelen am Schlusse der Zeilen des folgenden Abdrucks angemerkt.

H (befand sich unter F).

  1. Ein Mahn blau Tammaschen Cassel mit eim guldin Creutz vnd zweyen Diacon Rogken deßelbenn (vgl. E. 1.)
  2. Ein weiss Tammaschen Cassel mit eim guldin Creutz sambt zweyen Diacon rocken desselben (vgl. E. 2.)
  3. Ein rohtt seiden Cassell vnd zweyen Diacon rocken mit golde eingesprengett vnd mit gruenen Carteck gefuttert (vgl. G. 3.)