[285] Ein sehr dünner Seidenstoff, hier meist als Futter vorkommend. Vgl. Grimm, Wbch. V, 238.

[286] gedrehte Knöpfe, hohle gerillte Kugeln, durch welche die Quastenschnüre gezogen sind.

[287] Ein Kleiderstoff, ursprünglich von Kameelhaaren (camelot, chamelot), später auch von Seide, jetzt meist halbwollen. Grimm V, 96.

[288] Blögke bei den Dalmatiken sind die 4 meist gestickten, sonst jedenfalls aus einem kostbaren, von dem des Gewandes verschiedenen Stoffe hergestellten plagulae in der Mitte der Brust und des Rückens und über dem unteren Saume hinten und vorn. Bei den hier gemeinten Gewändern bestehen sie aus Stücken eines sicilianischen, resp. ostasiatischen Goldgewebes.

[289] an den Aermellöchern.

[290] d. h. Seidengewebe mit dünn verstreutem Muster in Goldfäden. Die betreff. Muster abgebildet bei Fischbach 42 B u. 67 C.

[291] Letztere beide noch vorhanden, ein Epistolarium und ein Lectionarium, Pergamenthandschriften mit Reliefs von vergoldetem Silberblech auf den Vorderdeckeln.

[292] „Gulden stugk“ ist Sammtbrokat; „krauß“ solcher, an dem die Goldfäden vielfach schleifenartig aus dem Stoff herausgezogen und gekräuselt sind.

[293] d. h. die Keilstücke zwischen den Aermeln und dem Körper der Dalmatiken sind aus grünem Sammtbrokat geschnitten.

[294] d. h. mit den Insignien des Schwanenordens, welche statt des Kreuzes auf den Rücken der Casel gestickt sind. Danach abgebildet bei v. Stillfried, Stammbuch des Schwanenordens (1842) III, S. 8 und ders., der Schwanenorden etc. (1845) Anhang II A, S. 45, beidemal übrigens nicht genau genug nach dem Original.