Die zwei Lieder dieses Dichters finden sich nur in der Pariser Handschrift, und es ist in hohem Grade aus der Uebereinstimmung des Textes wahrscheinlich, daß der Druck aus der Pariser Handschrift stammt.
Das Blatt kam in Joseph Bär’s November-Auktion 1861 unter Nr. 155 zur Versteigerung. Eine Anfrage, wer dasselbe erstanden habe, führte zu keinem Resultate, da die Auktionsregister aus jener Zeit augenblicklich nicht zur Verfügung standen. Ich würde für den Nachweis, wo das Blatt sich jetzt befindet, sehr dankbar sein.
Heidelberg.
K. Bartsch.
Notizen zur Kunstgeschichte.
1.
Herzog Maximilian I. von Bayern an Gewold, Geheimsekretär.
Der Hanß Werl, maler, hat khain Arbeitt, sonder wartt auff die historien. Da er nun alßbalde eine hette, khundt er derweil verfaren. Wolte gern, das er nit gehindert wurde.
Maximilian.