Nunc emat astrologus qui velit esse cito.

Diese Verse zeigen sehr deutlich die Bestimmung zum Verkauf, was in dieser Zeit, und gerade bei einem Kalender, nicht auffallen kann. Der Rubricator fand fol. 52 v. eine leere halbe Zeile und schrieb dahin, was vielleicht nicht so ganz ernstlich gemeint war: Ich vnd ellend haben gesellet.

Bruder Wilhelm, der den Kalender kaufte, hat vielerlei dazu geschrieben und, wo Raum war, eingetragen, so fol. 127 folgende Verse:

Vinum limphatum potatum sit tibi gratum,

Limphatum crescit, dulcescit, ledere nescit.

Unmittelbar daran schließen sich Verse, welche mit dieser Empfehlung des gemischten Weines nichts gemein haben und mit Abweichungen auch sonst vorkommen, so im clm. 13556 (gedr. Anz. 23, 359) und 4408 f. 144: „Per potum primum nequeo cognoscere vinum.“ Hier lauten sie:

In potu primo purgatur gutur a lymo.

Gaudia sunt nobis solempnia quando bibo bis.

Nil prosunt vina nisi sit potacio trina.

Dum quater poto, tunc letor pectore toto.