28 kreisförmige, flach gewölbte Flitter von ganz dünnem Silberblech, ca. 1 cm im Durchmesser, jede mit zwei durchgeschlagenen Löchern,
und 14 silberne Münzen, gleichfalls jede mit zwei durchgeschlagenen Löchern; dieselben sind vergoldet, aber stark von Rost angegriffen. Darunter befinden sich:
1) eine Münze, 17 mm. im Durchmesser. Av. Ein Bischof, stehend zwischen zwei Hirtenstäben. Rev. Kopf mit Perlendiadem, von vorne; darunter ein etwas gekrümmter Rost (oder Leiter);
2) ein Gros-Tournois des Königs Philipp des Schönen von Frankreich;
3) ein Canterbury Pfenning-Sterling des Königs Eduard von England;
4–10) sieben Lübecker Wittenpenninge, auf dem Av. der Reichsadler, auf dem Rev. ein Kreuz, in dessen Mitte eine vierblattförmige Oeffnung, worin, mindestens bei zwei Exemplaren, ein Punkt steht. (Geprägt in den J. 1373–79);
11) ein Kieler Wittenpenning, mit ähnlichem Kreuz auf dem Revers;
12. 13) zwei Lübecker Wittenpenninge, welche auf beiden Seiten im Perlenkreise einen Schild mit dem Doppeladler zeigen und nach 1410 geprägt sind. In dieselbe Periode gehört auch:
14) Ein Rostocker Wittenpenning. Av. (Stern oder Kleeblatt?)