[366] Ein Kunstschlosser dieses Namens arbeitete 1591 das prächtige Gitter um die Taufkapelle (s. m. Baugeschichte der Kirche S. 24 ff.).

[367] Der Bericht des Präcentors Müssiggang erwähnt S. 110 zum Jahre 1490 die Anschaffung zweier brokatener Meßgewänder für 186 G. mit den aus Perlen gestickten Bildnissen der Kirchenpatrone und der heiligen Jungfrau.

[368] Bericht des Vorstehers im Pf.-A.: „Nachdem die feindliche Armee, 18,000 Mann stark, herfür gebrochen, nach Erstürmung der Festung Glogau auch diese Stadt attaquiret und nach zweitägiger Beschießung durch grobe Stücke, Granaten und Feuereinwerfung dermaßen beängstiget, daß sie sie (1642) den 3. Juni früh 8 Uhr einbekommen etc.“

[369] Dazu gehörte ein Schleier von Flor über das Altärlein von indischem Holz, worin die Statue stand, gestiftet von Frau Ostin.

[370] cfr. Zeitschrift f. Gesch. Schlesiens XIV, S. 9. ff.


(Mit einer Beilage.)


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Verlag der literarisch-artistischen Anstalt des germanischen Museums in Nürnberg.