[131] Ueber Holztafelbilder und Schnitzereien des Mittelalters in der Jacobskirche gibt Luchs in Schlesiens Vorzeit, a. a. O. Notizen.
[132] Im Nekrolog des Klosters (abgedruckt in der Zeitschr. f. Gesch. Schles. IV, S. 300) erscheint auch sein Name.
[133] Seine Buchdruckerei übernahm um 1630 ein gew. Gründer aus Görlitz; dieselbe lag auf der Milchstrasse in der Gegend des heutigen Theatergebäudes. Eines der ersten gedruckten Werke in Brieg soll eine italienische Grammatik gewesen sein, in Rücksicht vielleicht auf die am Hofe geläufige Sprache und die daselbst im 16. Jahrh. bestehende Künstlercolonie. Die Leichen-Conducte der Brieger Herzoge druckte 1664 Christoph Tschorn; die Beschreibung Schlesiens von Zimmermann 1789 Joh. Ernst Tramp.
[134] Der Contract, nach welchem der kunstreiche Maler B. Scherschmidt 1568 die Zifferblätter der Brieger Stadtuhr mit Wappen und Zierrathen für 90
, 6 Sch. Korn, 1 Achtel Bier und 2 Eichen aus dem Stadtwalde anfertigen sollte, ist Weißbuch 264 a verzeichnet. — Der Uhrmacher Leonhard Buchleiter stellte das Werk selbst her.
[135] Von dort aus erfolgten Gegenbestrebungen der deutschen Maurer gegen die italienischen Architekten zu Brieg (cf. Luchs, Bildende Künstler, S. 16 ff.
[136] Kreis Brieg.
[137] Ein Geburtsbrief der Brieger Bauhandwerkerlade hat auf dem Wachssiegel (16. Jahrh.?) im Wappenschilde Winkelmaß, Hammer und Kelle mit der Umschrift: Sigl der Meier in Jegerndorf.
[138] Büsching erwähnt in seiner Geschäftsreise, S. 111, am Eingange der Pfarrkirche ein altes Bild, aus Holz geschnitten, 1509, Bonaventura. Auch aus der Umgegend von Freistadt werden Malereien, resp. Schnitzbilder, namhaft gemacht in den Dorfkirchen von Herzogswalde, Streidelsdorf, Weichau, Großenbohrau (Schles. Vorz. 28. Ber.); in Milkau bei Freistadt stehen zwei Altarschreine (Vicariatsacten).