[139] Ein Goldschmied Georg von Glogau und sein Sohn Vincenz kommen in Görlitzer Urkunden von 1395–1476 vor.
[140] Die Hirschberger Umgegend besitzt ansehnliche Ueberreste der mittelalterlichen Malerei in den Kirchen von Schildau, Buchwald, Arnsdorf, Kaiserswaldau und Wandmalereien in Schmiedeberg.
[141] Er starb 1536 und wurde in der Frankensteiner Pfarrkirche vor dem Hochaltare beigesetzt; sein Grabmal, abgebildet in Luchs’ Fürstenbilder; Tf. 22, verfertigte Ulricus statuarius lapicida aus Sagan, der sich daran nennt; ein eisernes Gitter darum arbeitete Meister Hubrich von Frankenstein (ebd.)
[142] Auch in Görlitz war ehemals eine künstliche Uhr am Rathsthurme angebracht, welche einen Löwen brüllen ließ.
[143] Nachträglich hat sich noch ergeben, daß Meister Bernhard bereits 1560 auf der Burggasse in Brieg bei dem alten Marstalle des Herzogs ansäßig gewesen; die Br. Mittelsprivilegien, in denen ich dies gefunden, nennen ihn f. 375 b: „Bernhart Wolcken den Walhen.“
[144] Flügelaltäre von 1506 und 1613 haben sich erhalten in Güttmannsdorf und Olbersdorf bei Reichenbach. (Vic. Acten.)
[145] Schnitzaltäre finden sich in der Kreuzkirche und im Dorotheenhospital zu Sagan; zwei in Hirschfeldau, je einer in Wittgendorf und Eckersdorf; auch die Umgegend von Sprottau ist reich an solchen Denkmälern, so in Metschlau drei Klappaltäre, je einer in Giesmannsdorf und Ottendorf. (ebenda.)
[146] Ueber ihn und die folgenden Maler gibt nähere Auskunft Knoblich in seiner Monographie über ihn und Luchs in den „Bildenden Künstlern.“
[147] Die richtige Jahrzahl hat Grotefend in den Stammtafeln der schles. Fürsten bis 1740.
[148] Als Einsiedelei (heremus) Grissobor bereits 1240 genannt und Benedictinern überwiesen. (Regesten I, 205.)