Berichtigung.
Im „Wirtembergischen Urkundenbuch“ III, p. 52. beschreibt von Kausler zwei Siegel an der Kloster Kaisheimer Urkunde vom Jahre 1216 im kgl. Reichsarchive zu München, wie folgt:
„2) prepositus de Steine (sic!). Siegel rund, darauf ein Lamm mit Kreuz oder Fahne. Umschrift nicht deutlich... 5) prepositus de Cella. Länglichrundes Siegel, Figur: Phönix mit ausgebreiteten Flügeln. Umschrift: ✠ Memento mei.“
Da diese Beschreibung theilweise unrichtig ist, theile ich hier diplomatisch getreue Abbildungen der beiden Originale mit.
Das Siegel des „prepositus de Steine“ zeigt das Lamm Gottes mit dem Kreuze, und dessen Legende lautet: „✠ Agnus dei.“
Das Siegel des „prepositus de Cella“ ist spitzoval, zeigt den gewöhnlichen heraldischen Adler, und dessen Legende lautet: „✠ Memento mei d(omine).“