7) - - Oberterz (E dur, Cis moll) mit 4 # (vor F, C, G, D)
8) - - Unterterz (As dur, F moll) mit 4 b (vor H, E, A, D)
9) - - große Oberseptime (H dur, Gis moll) mit 5 # (vor F, C, G, D, A)
10) - - große Unterseptime (Des dur, B moll) mit 5 b (vor H, E, A, D, G)
11) - - übermäßige Oberquarte (Fis dur, Dis moll) mit 6 # (vor F, C, G, D, A, E)
12) - - übermäßige Unterquarte (Ges dur, Es moll) mit 6 b (vor H, E, A, D, G, C)
13) - - chromatische Obersekunde (Cis dur, Ais moll) mit 7 # (vor F, C, G, D, A, E, H)
14) - - chromatische Untersekunde (Ces dur, As moll) mit 7 b (vor H, E A, D, G, C, F)
Der verschiedene Charakter der Tonarten ist kein leerer Wahn, hängt aber nicht, wie man hier und da lesen kann, von der ungleichartigen Temperatur der Töne ab (nämlich C dur als am reinsten gestimmt gedacht), sondern ist eine ästhetische Wirkung, die in der Art des Aufbaues unsers Musiksystems ihre Erklärung findet. Dasselbe basiert auf der Grundskala der sieben Stammtöne A-G, und die beiden diese vorzugsweise benutzenden Tonarten C dur und A moll erscheinen als schlichte, einfache, weil sie am einfachsten vorzustellen sind. Die Ab-
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