Der Holsteiner ging zur Tür hinauf und horchte. Als er zurückkam, sagte er:

»Er geht nur und geht und seufzt schwer wie ein Mensch in Seelenangst. So pflegt das jetzt beständig zu sein. Die Majestät schläft nie mehr des Nachts. Der Komödiant fühlt sich der Rolle nicht gewachsen, und von den Lebensqualen soll der blessierte Ehrgeiz die bitterste sein.«

»Dann soll es auch das Letzte sein, was wir belachen. Darf ich den Herrn Major bitten, meine rechte Hand mit Schnee einzureiben, denn jetzt schläft sie ein.«

Der Holsteiner tat, was er verlangte, und kehrte zu der Tür des Königs zurück. Er schlug sich mit beiden Händen vor die Stirn. Der graue und borstige Schnurrbart stand gerade aus, und er murmelte:

»Gott! Gott! Bald wird es zur Retraite zu dunkel sein.«

Der Fähnrich rief:

»Lieber Herr, darf ich Sie bitten, mein Gesicht mit Schnee einzureiben. Die Backen erfrieren. Von den Schmerzen in meinem Fuß will ich nicht reden. Oh, ich halte es nicht mehr aus.«

Der Holsteiner füllte die Hände mit Schnee.

»Lassen Sie mich Schildwache stehen,« sagte er, »nur eine Stunde.«

»Nein, nein, der König hat befohlen, daß ich hier am Eingang stehen soll.«