Ein andermal:

Bald zu thun und gleich, was recht mir deucht und verständig.

Ein drittesmal:

Ach, da sieht man sich um, wer wohl der verständigste Mann sei.

Auch das Reinliche und Saubere erscheint als allgemeines Lob, nicht bloß der Kleider:

Aber ich geb' euch noch die Zeichen der reinlichen Kleider;

sondern auch sonst:

Ließ zurück die Mauern der Stadt und die reinlichen Türme. —
Wo die Hengste rasch den reinen Hafer verzehrten. —
Knüpften mit sauberen Stricken die Kraft der Pferde. —
Wenn ihr im Schatten der Ruh' und der reinen Quelle genießet. —
Denn, wer die Städte gesehen, die großen und reinlichen, ruht nicht. —
Die ihr das Kinn umgibt, das runde, mit reinlicher Anmut.

Dieselbe Mäßigung zeigt sich in den Ausdrücken für Schmerz und Freude. Ein wiederkehrendes Wort ist das milde 'traurig', ihm gegenüber 'bequemlich', 'erquicklich', 'behaglich', 'freundlich', besonders 'munter'. Das Wort 'munter' kehrt z. B. in der Erzählung des Richters von den Revolutionsereignissen mit kurzen Zwischenräumen dreimal wieder. Mit derselben Einfalt wiederholt sich überall das Wort 'herrlich' als höchstes Lob, zu dem die Rede es bringt: herrlich glänzte der Mond; im Schatten des herrlichen Baumes; die herrliche weite Landschaft.

Streifen nicht herrliche Männer von hoher Geburt nun im Unglück? —
Sie sollten uns nicht den herrlichen Boden betreten. —
Von der herrlichen That, die jene Jungfrau verrichtet. —
Und so fühlt er die herrliche Last. —
Es zeigte das herrliche Paar sich. —
Alle lobten das herrliche Wasser. —
Kam ihm die hohe Gestalt des herrlichen Mädchens entgegen. —
Und redet nicht mehr die herrlichen Worte vergebens u. s. w.