»Woher hast du das Geld? Du hattest kein Geld.«
Ich erzählte von Anfang bis zu Ende alles. Sie störte meinen Bericht durch kein Wort und keine Frage, und schwieg auch noch, als ich am Ende war und, unsicher mit den Geldscheinen spielend, mein Verlangen verriet, eine Zustimmung von ihr zu hören.
»Nimm es und bring es zurück«, sagte sie.
Sie beobachtete die Wirkung ihrer Worte auf mich kaum, sondern schien nun vielmehr durch etwas anderes beschäftigt und bewegt; sie fragte unvermutet:
»Hast du von dem fremden Herrn diese Summe nur deshalb bekommen, weil du mit ihm gesprochen hast, hast du ihn überwunden, sie dir zu geben, nur durch den Willen, hat sich alles so zugetragen, wie du es mir gesagt hast?«
»Denke doch jetzt nicht an das Geld, Asja, denke daran, was es für dich tun soll.«
»Ach, es war so, wie du gesagt hast! — Ich denke nicht an das Geld, ich denke an dich.«
Sie sah mich schweigend an, dann kam Sorge in ihren Zügen auf und sie bat noch einmal:
»So nimm es und bring es wieder fort.«
»Du weist das Geld zurück, Asja?«