Das Kind eilte glücklich heim, und Panja kündigte mir den Dienst; dies hatte aber weiter nichts zu bedeuten, denn er tat es oft. Als ich von seiner Abkehr keine Notiz nahm, blieb er stehen und sah mich an.

„Sahib,“ begann er, „du wirst in wenigen Wochen ruiniert sein, und was wird dann aus mir und meiner alten Mutter, meinen Geschwistern, den Schwestern meiner Mutter und den Reisfeldern am Purrha?“

Ich erwiderte höflich:

„Panja, als ich dir vor wenigen Wochen die zehnte Rupie deines Vorschusses ausbezahlte, sagtest du mir, deine Mutter sei gestorben, und du brauchtest das Geld für ihre Bestattung.“

„Es war meine Großmutter,“ sagte Panja, „soll ich dir von ihr erzählen?“

„Deine Großmutter starb bei unserer Ankunft in Bitschapur.“

„Du wirfst alles durcheinander,“ sagte Panja traurig, „nur den Vorschuß behältst du richtig im Gedächtnis.“

Diesen Tadel meiner Gesinnung zog ich mir deshalb zu, weil Panjas Vorschuß doppelt so groß war, als ich gewagt hatte, anzuführen, und ich nahm mir ernstlich vor, künftig ehrlicher zu sein.

Als ich gegen Abend vom Meer heimkehrte, nachdem ich am Strand der Fischerstadt ein Boot erhandelt hatte, fand ich Huc in meinem Zimmer. Panja war nirgends aufzutreiben, und Pascha servierte mir schweigend den Reis am Ausgang zur Veranda. Ich sah seinen Bewegungen und dem gelassenen Schaffen des Mannes zu. Er nahm die Tonkrüge mit gekochtem Wasser aus ihren Bambusschaukeln, in denen sie zur Kühlung geschwenkt werden, trug die Speisen und Früchte ernst und sorgfältig herzu, alles in kleinen Gerichten und zierlich verwahrt, Früchte des Zimtapfelbaums, Ingwer, geröstete Pisangfrüchte und Reis mit Curry und Kokossaft. Ich hatte mich damals längst an die indische Kost gewöhnt, die in ihrer großen Mannigfaltigkeit wahrhaft kennen zu lernen wenigen vergönnt ist, denn selbst in den Hinduhotels bemühen sich die Eingeborenen, den Europäern die Speisen auf deren Art zuzubereiten. Wer den Reichtum der indischen Früchte kennen gelernt hat und ihre Art seinen Bedürfnissen anzupassen versteht, ist in Indien wohl daran und wird diese erfrischende und gesunde Ernährungsart jeder anderen vorziehen und niemals vergessen.

Als Pascha die Ananas und die Bananen brachte und die ersten Mangofrüchte, die noch nicht in Malabar gereift waren, sah er Huc, den Affen, neben den Speisen auf dem Tisch sitzen und erschrak.